Teil 2: Heute kaufe ich ein neues Objektiv für Portraits

Zum ersten Teil

Angekommen in der Arbeit konnte ich meine Gedanken erstmals bei Seite schieben. Schöne Ablenkung.

Später kamen sie dann wieder hoch und es ging  um Bauch oder Hirn. Der Bauch war für das Nikon, das Hirn für das Tamron. Die 400€ und die bessere Bewertung durch DXOMark.com waren laut Hirn ausschlaggebend.

Die positive Erfahrung mit dem Vorgängermodel und die Vermutung, dass sich jeder das Nikon kaufen würde, wenn da nicht der preisliche Unterschied wäre, waren die Argumente des Bauchs.

Das Makro Objektiv habe ich nicht weiterverfolgt, da es mir einfach nicht flexibel genug erscheint für spontane Bilder. Momente bei denen man schneller reagieren muss um sie festzuhalten. Keine Zeit hat das Model nochmals anzuweisen, bzw. sich nach vorne oder hinten zu bewegen um den richtigen Bildausschnitt zu erhalten.

Nach der Arbeit ging es nun zum Händler. Dort habe ich mich erkundigt, ob ich das Tamron zum Testen mit nach Hause nehmen könnte. Das wurde mir leider nicht ermöglicht. Aber ich konnte es vor Ort testen. Zunächst habe ich das Nikon montiert und bin nach draußen gegangen um ein paar Bilder zu machen. Hier konnte ich nun auch das Verhalten bei wenig Licht testen, da es bereits dunkel war. Und was soll ich sagen. Super schneller Fokus und es fühlt sich super an, eben sehr wertig, kein Plastik.

Danach habe ich das Tamron an meiner Kamera befestigt. Zunächst viel mir auf, dass es sich nicht so gut anfühlt wie das Nikon und der Stativanschluss sich verstecken muss. Klar er funktioniert wohl nicht schlechter, aber er sieht komisch aus. Egal, ich ging raus auf die Straße. Der Händler meinte der Autofokus sei nicht so schnell. Ich muss sagen, dass ich nicht sagen kann, dass er wirklich langsamer ist und wenn, dann hat mich die Aussage vom Händer beeinflusst. Ich schalte, wie auch vorher beim Nikon, das automatische Scharfstellen aus und stelle absichtlich auf Unscharf, damit ich mir das Bokeh ansehen kann. Ich kann keinen Unterschied zu dem von der Nikonlinse feststellen. Ich persönlich mag zwar eckige, aber die Mehrzahl bevorzugt wohl Kreis. Beide Linsen erstellen schöne Kreise. Auch die Schärfe sitzt. Soweit ich dies, in den paar Minuten in denen ich das Objektiv in der Hand halte, testen kann. Beim Verwenden des Zooms stellte ich fest, dass man beim Tamron weit weniger drehen muss um von 70 nach 200 zu kommen.

Also rein in den Laden und danke!

Ich nehme das Nikon 70-200 f/2.8G.

Ausschlaggebend war das Handling,  Zoom,… und das Wissen um die Qualität.

 

Der passende 2.0 Konverter, der die Brennweite auf 400 erhohen würde, spielt keine Rolle. Da die Bildergebnisse denen einer Bildvergrösserung per Software gleichen. 😉

 

4 Gedanken über “Teil 2: Heute kaufe ich ein neues Objektiv für Portraits

      1. hannescmarits Beitrags Autor

        Danke Peter!
        Eigentlich habe ich ein Makro, ich bilde mir nur ein ich bräuchte ein besseres.
        Aber ich komme gerne auf Dein Angebot zurück, auch wenn ich sowas immer gerne in meiner Tasche, ahhh nun im Koffer :),
        habe. So kann man es einfach mal verwenden wenn man es braucht. 🙂
        Ich habe auf 500px einige Portraits gesehen die mit dem 105 gemacht wurden und ich war begeister.
        Aber nun habe ich ja erstmal das 70-200, auch wenn das nicht das gleiche ist, da man ja da nicht so nahe ran kann.
        Mal sehen, vielleicht finde ich noch Plazt im Koffer. 105, 85, 80 :))

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